Heute mal ein kleiner Post für zwischendurch.
Hatte am Wochenende ein Shooting für mein schwarzweiß Projekt. Dabei ist folgendes Bild entstanden.

Licht und Bildausschnitt waren schon im Shooting so gewählt um dem Bild die entsprechende Wirkung zu geben. Darum konnte ich nachträglich auf große Bearbeitung verzichten.
Die Wenigen Bearbeitungschritte waren:
Kontraste
Da ich mit RAW Dateien arbeite konnte ich die Kontraste direkt in Adobe CameraRaw bearbeiten.
Hier habe ich dann einfach minimal an Kontrast- und Klarheitsregler gedreht und damit stärkere Kontraste und einen etwas härteren Look erzielt.
Blickführung
Um den Blick etwas zu lenken habe ich dem ganzen Bild eine schwarze Vignette gegeben. Damit konzentriert sich der Blick auf den Mittelpunkt, das Gesicht.
Danach habe ich das Bild in Photoshop geöffnet und mit einer Einstellungsebene Schwarzweiß versehen. Nun noch in Webgröße gebracht und leicht nachgeschärft. Fertig
Am Schwarzweißlook gefällt mir dass das Auge nicht von Farben abgelenkt wird und sich so mehr auf Inhalt, Form und Kontrast konzentriert. Deshalb verzichte ich für mein Projekt auch bis auf kleine Ausnahmen auf Gegenstände und Hintergründe die unruhig sind. Meist nur grau, weiß, schwarz.
Würde mich interessieren auf was ihr bei (eigenen oder fremden) Schwarzweißbildern wert legt.
Schreibt das doch mal in die Kommentare.
Euer Mario
7 Responses to “Inhalt, Form und Kontrast”
Jop..also ich find des ein gelungenes projekt und spreche dir hiermeit ein lob aus::DD
Schön. Gibt das wieder was mir wichtig ist: Angenehmes Licht und viel Schärfe. Außerdem ist mir bei Bildern wichtig, dass ich darauf zu sehen bin. Haha!
“Würde mich interessieren auf was ihr bei (eigenen oder fremden) Schwarzweißbildern wert legt.”
Also: Bild darf nicht zu “hart”,alt oder langweilig wirken.
(Licht/Kontrast in guter Kombi)
Hintergrund nicht zu unruhig,da sonst Ablenkung und Sinn des SW
(Purismus und focus auf “weniger”) verloren geht.
Ich möchte noch anmerken, dass übertriebenes SW sehr gut zu künstlerischen gothic /ähnlich alternativen Bildern passt.
Ganz nett finde ich, was fototechnisch wohl schwer werden würde, wenn s/w nicht nur Graustufen, sondern auch Tonwertrennungen.
Ist der Satz da oben verstehbar?
Nicht ganz
tonwertrennung is dir n begriff? (-; bilder nich ‘nur’ s/w sondrn auch zt tonwertgetrennt… war die idee
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