Bevor es in der nächsten Woche mit dem zweiten Teil von ALIEN HOLLIDAY FARM weitergeht hier noch ein kleines Vorher/Nachher Bild von einem Hochhaus in Mainz das ich beim Besuch der Kunstakademie fotografiert habe.
Zuerst das Endergebnis:

Und dann das Original:

Ein bisschen Sin City entliehen aber mir hat es dieser schräge Blick auf dieses graublaue Hochhaus angetan und im Kopf entstanden dabei gleich schon erste Ideen.
Da ich (besonders in der letzten Zeit) immer mal wieder gefragt werde wie mir Ideen für Composings einfallen, hier ein Blogeintrag dazu.
Erstmal vorweg: Ideen kommen zu jeder Tages und Nachtzeit. Oft unterwegs (beim Bahnfahren z.B.) oder aber auch beim kurz vorm zu Bett gehen. Manchmal aber auch einfach durch eine Begegnung, eine Situation oder Herumprobieren beim Fotografieren.
Aus dieser Idee wird dann entweder ein Sofortshot (so nenne ich die Fotografie- und Composingaktionen die ich dann umzusetzen beginne wenn mir die Idee kommt) oder aber es wird ge’scribble’t.
Wenn ich scribble werden meist mehrere Ideenansätze zu einem Bild zusammengefügt.

Z.B. hatte ich schon lange die Idee eines fliegenden Schlosses. Dazu wollte ich Berge und Landschaft. Eine parallel existierende Idee waren die fliegenden Aliens und diese Öffnung mit Luft- oder Energiestrahl. Heute kam mir dann die Idee beides miteinander zu kombinieren und als Scribble zu veranschaulichen.
Daneben habe ich überlegt ob das nun ein von Alien bedrohte Schloss oder ein von Alien bewohntes Schloss werden sollte. Den Ausschlag gab hier ein guter Freund von mir indem er mir schrieb: “it looks like an Alien Holliday Farm”. Somit bekommt die Alienvergnügungscity den Zuschlag und das entstehende Composing hat jetzt schon seinen Namen: ALIEN HOLLIDAY FARM.
Anhand dieses Bildes werde ich nun in den kommenden Wochen/Monaten/Jahren (jenachdem wie lang ich dran sitze) Blogeinträge über die Herangehensweise schreiben. Schreibt mir in die Kommentare wenn euch speziell Dinge dazu interessieren.
Mario
Heute mal ein kleiner Post für zwischendurch.
Hatte am Wochenende ein Shooting für mein schwarzweiß Projekt. Dabei ist folgendes Bild entstanden.

Licht und Bildausschnitt waren schon im Shooting so gewählt um dem Bild die entsprechende Wirkung zu geben. Darum konnte ich nachträglich auf große Bearbeitung verzichten.
Die Wenigen Bearbeitungschritte waren:
Kontraste
Da ich mit RAW Dateien arbeite konnte ich die Kontraste direkt in Adobe CameraRaw bearbeiten.
Hier habe ich dann einfach minimal an Kontrast- und Klarheitsregler gedreht und damit stärkere Kontraste und einen etwas härteren Look erzielt.
Blickführung
Um den Blick etwas zu lenken habe ich dem ganzen Bild eine schwarze Vignette gegeben. Damit konzentriert sich der Blick auf den Mittelpunkt, das Gesicht.
Danach habe ich das Bild in Photoshop geöffnet und mit einer Einstellungsebene Schwarzweiß versehen. Nun noch in Webgröße gebracht und leicht nachgeschärft. Fertig
Am Schwarzweißlook gefällt mir dass das Auge nicht von Farben abgelenkt wird und sich so mehr auf Inhalt, Form und Kontrast konzentriert. Deshalb verzichte ich für mein Projekt auch bis auf kleine Ausnahmen auf Gegenstände und Hintergründe die unruhig sind. Meist nur grau, weiß, schwarz.
Würde mich interessieren auf was ihr bei (eigenen oder fremden) Schwarzweißbildern wert legt.
Schreibt das doch mal in die Kommentare.
Euer Mario
Am vergangenen Samstag war, wie jedes Jahr um die Faschingszeit, unser EC Jungschartag. Dieses Jahr stand ganz im Zeichen der Bauarbeiter.
Viele Kids hatten sich zurecht gemacht und alle waren sie begeistert dabei. Natürlich war auch ich mit der Kamera mittendrin. Neben den vielen Bildern die einfach das Geschehen festhalten habe ich mir ein paar Gesichter herausgepickt und gezielt in Szene gesetzt.
Diese möchte ich euch heute zeigen. Wo ihr weitere Bilder der Aktionen und Spiele ansehen könnt sage ich euch sobald wir diese hochgeladen haben.
Euer Mario
Jetzt aber auf zu den Bildern:










Hatte vor ein paar Wochen ein schönes Shooting über 5 Stunden mit Johnny einem Rapper aus der Würzburger Ecke. Außerdem hatte er eine nette Lady dabei die auch eine gute Figur vor der Kamera abgegeben hat.
Auch hier wird wohl noch das ein oder andere mit den Bildern entstehen (mehr dazu dann hier auf dem Blog) Aber schonmal vorab ein paar Auszüge.
Euer Mario




UPDATE
Eine weitere Bearbeitung:

Eigentlich wollte ich meinen nächsten Blogeintrag Mitte der Woche machen. Aber dann ist mir Heute beim Fotospaziergang durch die verschneiten Weingartner Weinberge diese Hütte über den Weg gelaufen (oder ich ihr?) und ich musste sie einfach festhalten.
Da Schnee, bedeckter Himmel und ein paar durchbrechende Sonnenstrahlen eine wunderschöne Mischung und ein gleichmäßiges Licht geben war die Hütte bestens ausgeleuchtet.
Daheim konnte ich so noch nachträglich jedes Details herauskitzeln und präsentiere euch hiermit nun das Bild der halb zerfallenen und zugewucherten kleinen Hütte.

Dank an dieser Stelle an Simon der mit mir unterwegs war und mich auf die interessante Front der Hütte aufmerksam gemacht hat.
Dort oben stehen noch jede Menge solcher Hütten. Vielleicht sogar ne Fotoserie wert. Schaun mer mal
Euer Mario